Geschichte

Seit der Entdeckung des Mannes im Eis - dem "Ötzi" - im Jahre 1991, ist das Ötztal um eine kulturelle Sensation reicher. Die weltberühmten Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. bilden ein archäologisches Aushängeschild für die gesamte Ötztalregion und sind, wie der Name der Gletschermumie schon sagt, unwiderrufbar mit diesem Tal und seinen Bergen verbunden.

Bis zu diesem Zeitpunkt war das Ötztal archäologisch gesehen völlig unerschlossen. In der Folge intensivierte man die Forschungen und heute weiß man, daß der früheste Aufenthalt des Menschen bereits ab 8000 v. Chr. nachgewiesen ist.

Die hinterlassenen Spuren der urgeschichtlichen Bewohner bleiben dem Auge der Allgemeinheit sehr oft verborgen, zu spärlich ist meist der archäologische Befund. Durch Umsetzung des archäologischen Kontextes in Form von entsprechenden Rekonstruktionen, Ergänzungen und Modellen kann der Alltag aus vorgeschichtlicher Zeit sichtbar und gegenständlich vermittelt werden. In diesem Sinne entspricht der archäologische Freilichtpark "Ötzidorf" dem museumspädagogischen Trend, Wissenschaft auf verständliche Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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